Wolkenloser Schwefel
Phoebis sennae
Übersicht
Er hat gelbe Flügel mit braunen und/oder schwarzen Flecken und Rändern. Seine Raupen sind hellgelb oder -grün mit einem gelben Streifen und blauen Punkten an jeder Seite. Die Kokons sind entweder gelb oder grün mit rosa oder grünen Streifen.
Weibchen sind oftmals weniger farbenfroh als Männchen und haben gelbe Flecken an den dunklen Flügelrändern. Der Wolkenlose Schwefel hat eine Flügelspannweite von 5,5 bis 7,8 cm.

- Gefunden in
- Nord- und Südamerika
- Klasse
- Insecta
- Ordnung
- Lepidoptera
- Familie
- Pieridae
- Gattung
- Phoebis
Arterhaltungszustand
Wolkenlose Schwefel sind in ihrem Gebiet weit verbreitet und gelten als nicht gefährdete Art. Sie sind keinen großen Bedrohungen ausgesetzt, aber der Rückgang regionaler Bestände ist auf die landwirtschaftliche Nutzung des Landes, Lebensraumzerstörung und Klimawandel zurückzuführen. Die Larven des Wolkenlosen Schwefels dienen in Teilen seines Gebiets als Nahrungsquelle. Außerdem wird diese Art regelmäßig in Gefangenschaft gezüchtet, um Schmetterlingshäuser zu bevölkern, auch wenn unklar ist, wie viele vielleicht in freier Wildbahn gefangen wurden.
Wo sie heimisch ist, kommt diese Art in Schutzgebieten regelmäßig vor und es sind keine bestimmten Schutzmaßnahmen erforderlich. Es ist bekannt, dass die Population aufgrund natürlicher Bedingungen schwankt.
Damit die langfristigen Aussichten für diese Art gut bleiben, sind mehr Forschungsprojekte zur Überwachung von Lebensräumen und der regionalen Bestandsstabilität erforderlich.
- Wildbestand
- unbekannt
- Arterhaltungszustand
- Nicht gefährdet
Tierfakten
- Der Wolkenlose Schwefel ist ein Wanderfalter. Populationen aus den USA fliegen oftmals nach Mexiko und in die Karibik, um dort zu überwintern.
- Während der Migration kann der Wolkenlose Schwefel bis zu 20 km pro Tag zurücklegen.
- Der Wolkenlose Schwefel ernährt sich oftmals von Schlamm. Es wird davon ausgegangen, dass der Schmetterling ihn als Salzquelle nutzt.
- Der Kokon des Wolkenlosen Schwefels ähnelt einem Blatt und die sich darin befindliche Puppe windet sich bei Berührungen, um Raubtiere zu verscheuchen.
- Die Eier des Wolkenlosen Schwefels sind beim Legen weiß, verfärben sich jedoch kurz vor dem Schlüpfen gelblich-orange.
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Sozialverhalten Und Fortpflanzung
Der Wolkenlose Schwefel lebt als Einzelgänger und hat keine sozialen Bedürfnisse. Die Tiere verbringen nur während der Paarung Zeit miteinander.
Die Paarungszeiten der Wolkenlosen Schwefel sind je nach Region unterschiedlich und treten in wärmeren Gegenden das ganze Jahr über auf, während sie in kälteren Gebieten auf Hochsommer und Herbst beschränkt sind. Männliche Wolkenlose Schwefel machen sich über Blumenbeeten auf die Suche nach Weibchen für die Paarung. Ist ein Tier fündig geworden, landet es neben dem Weibchen und schnipst mit seinen Beinen und Flügeln gegen ihre Flügel. Nimmt sie seine Avancen an, paaren sie sich, indem sie sich voneinander abwenden und ihre Hinterleiber verbinden.
Kurz nach der Paarung legt das Weibchen seine Eier eines nach dem anderen auf jeweils ein einziges Blatt. Die Raupen schlüpfen nach sechs Tagen und ernähren sich 14 bis 30 Tage lang von Sennapflanzen, bevor sie einen Kokon spinnen.
Wolkenlose Schwefel verpuppen sich darin 10 bis 14 Tage lang, bevor sie ihn als ausgewachsener Schmetterling verlassen. Je nach Jahreszeit suchen sie entweder nach einem Partner oder einem Ort zum Überwintern. Da Wolkenlose Schwefel nach der Paarung sterben, können vorher überwinternde Tiere bis zu 9 Monate leben.