Wolf

Wolf

Canis lupus

Übersicht

Grauwölfe (auch Canis lupus) sind große Raubtiere aus der Familie der Canidae, die fast überall in der nördlichen Hemisphäre vorkommen. Sie sind vielseitige Jäger, die praktisch jede Beute fressen, die sie erlegen können, und sich problemlos an fast alle Umgebungen anpassen.

Das Aussehen der Grauwölfe unterscheidet sich stark je nachdem, welche Population betrachtet wird. Es gibt 38 Unterarten des Grauwolfs, die sich jeweils an ihre Umgebung angepasst haben. Meist haben Grauwölfe ein fleckiges grau-braunes Fell, spitze Ohren und eine lange, gerade Schnauze. Sie sind recht schlank gebaut, haben aber einen tiefen Brustkorb und lange Beine.

Die Wölfe erreichen eine Körperlänge von 105 bis 160 cm, mit einem 29 bis 50 cm langen Schwanz. Die Schulterhöhe liegt zwischen 80 und 85 cm. Die Männchen wiegen zwischen 43 und 45 kg, die Weibchen zwischen 36 und 38,5 kg.
  • Raubtiere

Statistik

Arterhaltung​szustand
Nicht gefährdet
Klasse
Mammalia
Ordnung
Carnivora
Familie
Canidae
Gattung
Canis
Verbreitungsgebiet
Europa, Asien, Nordamerika
Regelmäßige Ausgaben Für Nahrung
$524.00
Populationsgebiet
2-12
Temperament
Confident

Gehege

Geplanter Bestand

Ausgewachsen

Bevorzugte Gruppengrößen

  • Gemischt
    Gemischt
    2 - 12
  • Männlich
    Männlich
    2 - 12
  • Weiblich
    Weiblich
    2 - 12
Max. pro Geschlecht
Max. pro Geschlecht
1212

Minimale Gehegevoraussetzungen

Platz

Platz

  • Landfläche
    Landfläche
    1162m²
  • Rückzugsort
    Rückzugsort
    10m²
Barriere

Barriere

  • Stärke
    Stärke
    Grade 3
  • Größe
    Größe
    3m
Gelände

Gelände

  • Sand
    Sand

    10% to 50%

  • Grass
    Gras

    10% to 50%

  • Rock
    Fels

    10% to 50%

  • Soil
    Erde

    10% to 50%

  • Snow
    Schnee

    0% to 100%

Umgebung

Umgebung

  • Gehegetemperatur
    Gehegetemperatur
    -18°C bis 29°C

Erfolgreiche Beziehungen

Keine kompatiblen Arten

Neutrale Beziehungen

Keine kompatiblen Arten

Statistik

Nachwuchs-verbreitung
Keine
Paarungsverhalten
Monogam
Temperament
Confident
Dominanz
Alpha-Paar
Gäste Können Durchgehen
false

Wölfe besitzen ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie leben in Familienrudeln, die in der Regel aus einem Alphamännchen, einem Alphaweibchen, einigen ausgewachsenen Jungtieren und Jungen, die jünger als ein Jahr alt sind, bestehen. Der Zusammenhalt innerhalb von Wolfsrudeln ist sehr stark und Wölfe zeigen eindeutiges Stressverhalten, wenn sie von ihrem Rudel getrennt werden oder ein Mitglied des Rudels stirbt.

Beschäftigungen

Futter-Beschäftigung

  • Futterspender, Bambus Futterspender, Bambus
  • Gefrorener Blutkürbis Gefrorener Blutkürbis
  • Hundeball Hundeball
  • Zebra-Piñata Zebra-Piñata
  • Gabelbock-Piñata Gabelbock-Piñata
  • Rotationsfutterspender Rotationsfutterspender

Gehege-Beschäftigung

  • Kleiner Ball Kleiner Ball
  • Blutwitterungsköder Blutwitterungsköder
  • Kleiner Eisball Kleiner Eisball
  • Gummiente Gummiente
  • Pappkarton Pappkarton
  • Zugseil Zugseil
  • Kleiner Blasenerzeuger Kleiner Blasenerzeuger
  • Kauspielzeug Kauspielzeug
  • Beuteduftsack Beuteduftsack

Arterhaltungsthemen

  • Wald-Ökosystem (Akustik)
  • Nachtaktives Verhalten
  • Konflikte zwischen Mensch und Wildtieren
  • Fleischfresser-Ernährung
  • Evolution der Säugetiere
  • Infoblatt zum Wolf
  • Stimmgewaltige Tiere
  • Vortrag über das Tierreich
  • Lebensraumverlust
  • Ökologische Erneuerung
  • Namensschild: Wolf

Lebenszyklus

Wölfe besitzen ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie leben in Familienrudeln, die in der Regel aus einem Alphamännchen, einem Alphaweibchen, einigen ausgewachsenen Jungtieren und Jungen, die jünger als ein Jahr alt sind, bestehen. Der Zusammenhalt innerhalb von Wolfsrudeln ist sehr stark und Wölfe zeigen eindeutiges Stressverhalten, wenn sie von ihrem Rudel getrennt werden oder ein Mitglied des Rudels stirbt.

Das Alphamännchen und das Alphaweibchen eines Wolfsrudels sind monogam und Partner fürs Leben. Sie sind die einzigen Tiere im Rudel, die sich paaren. Sobald das Weibchen läufig wird, festigen die beiden ihre Bindung durch engen Körperkontakt und gegenseitige Fellpflege.

Nach einer Trächtigkeit von etwa 2,5 Monaten bringt das Weibchen in einer abgelegenen Höhle einen Wurf von 5 bis 7 Welpen zur Welt, wo sie sich dann die ersten 3 Wochen um die Jungtiere kümmert. In dieser Zeit versorgt das Alphamännchen sie mit Futter. Kein anderes Rudelmitglied darf die Höhle betreten. Nach etwa 3 bis 4 Wochen beginnen die Welpen, die von den Erwachsenen vorverdaute Nahrung zu fressen. Nach 8 Wochen sind sie vollständig entwöhnt. Meist begleiten die Welpen mit 4 bis 6 Monaten das Rudel auf die Jagd, wo sie wichtige Überlebensfähigkeiten erlernen.

Grauwölfe werden mit etwa 2 bis 3 Jahren geschlechtsreif. Die Welpen bleiben in der Regel zwischen 10 Monaten und 4 Jahren in ihrem Geburtsrudel. Wie lange genau, hängt vom Nahrungsangebot und der Geschlechtsreife ab. Einzelgänger versuchen, einen anderen einzelnen Wolf des anderen Geschlechts zu finden und ein Territorium für sich zu beanspruchen. Finden sie einen solchen Wolf, werden sie Partner fürs Leben, paaren sich einmal im Jahr und bringen einen Wurf Junge zur Welt.

Farbmorphen

  • Weiße Farbvariante
  • Melanistisch
  • Dunklere Variante

Statistik

Wurfgröße
1-5
Trage-/inkubationszeit
2 Monate
Zeit Zwischen Geburten
9 Monate
Fortpflanzungsschwierigkeit
Easy
Alter: Sterilität
Tod
Alter: Geschlechtsreife
2 Jahre
  • Jung2 Jahre
  • Ausgewachsen5 Jahre
  • Älteres Tier5 Jahre

Tierfakten

  1. Wölfe sind abgesehen von einigen gezüchteten Hunderassen die größten Vertreter aus der Familie der Hunde.
  2. Wölfe heulen, um Artgenossen zu warnen, um das Rudel zu sich zu rufen, um sich gegenseitig zu finden, wenn sie getrennt werden, oder um über große Entfernungen zu kommunizieren.
  3. In Nordamerika haben sich Wölfe mit Haushunden gepaart, wodurch es zu einer Schwarzfärbung des Fells in dieser Population kam.
  4. Wölfe aus kälteren Regionen können Temperaturen von bis zu -40 °C überstehen. Wenn es kalt wird, legen sich Wölfe flach auf den Boden und nutzen ihren Schwanz, um ihr Gesicht zu schützen.
  5. Wölfe sind Spitzenräuber: Tiger, Bären und Menschen sind ihre einzigen natürlichen Feinde.

Arterhaltung

Obwohl der Grauwolf aktuell als „nicht gefährdet“ eingestuft wird, stand er über Jahrhunderte hinweg wegen Vertreibung und Verlust seines Lebensraums vor großen Herausforderungen. In weiten Teilen Europas und Nordamerikas wurden Wölfe früher fast bis zur Ausrottung gejagt und galten (teilweise auch heutzutage noch) als Bedrohung für Vieh und Mensch. Fragmentierte Lebensräume, Verkehrsunfälle und illegale Tötungen gefährden die Wolfspopulationen zusätzlich.

Dank verbesserten Gesetzen konnten sich die Populationen der Grauwölfe in den letzten Jahrzehnten wieder erholen. In den USA hat die Wiedereinführung von Wölfen im Yellowstone-Nationalpark 1995 dazu beigetragen, das ökologische Gleichgewicht und die Artenvielfalt wiederherzustellen. In Europa kehrten die Wölfe dank des Schutzes durch die EU-Habitatrichtlinie auf natürliche Weise in viele Gebiete zurück. In einigen ost- und mitteleuropäischen Ländern haben sich die Populationen vergrößert und ihre früheren Lebensräume neu besiedelt. Initiativen wie Entschädigungen für Nutztierverluste, Überwachungsprogramme und Aufklärungskampagnen waren entscheidend für die Förderung des Wachstums in ganz Europa und zeigen, dass Wolfspopulationen mit den richtigen Arterhaltungsmaßnahmen auch in menschlich dominierten Landschaften wieder angesiedelt werden können.

Standort auf der Karte
Verbreitungsgebiet
Europa, Asien, Nordamerika

Statistik

Wildbestand
200.000 – 250.000
Arterhaltung​szustand
Nicht gefährdet

Gültige Naturschutzgebiete

  • Schottische Highlands
  • Naturschutzgebiet in Schweden
  • Naturschutzgebiet in Polen

Gültige Auswilderungsgruppentypen

  • Gemischte Gruppe
  • Zuchtpartner

Required Roles

  • Mittelgroße Beute
  • Kleine Beute

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