Texas-Klapperschlange
Crotalus atrox
Übersicht
Ihren englischen Namen (Westliche Diamant-Klapperschlange) verdankt sie dem grauen und braunen Schuppenmuster auf ihrem Rücken.
Sie erreicht eine durchschnittliche Länge von 1,2 m – obwohl auch schon ein Exemplar mit einer Länge von 2,1 m gefunden wurde – und die Männchen sind größer als die Weibchen. Es handelt sich um eine gefährliche Art, die angreift, wenn sie sich bedroht fühlt.

- Gefunden in
- Nord- und Mittelamerika
- Klasse
- Reptilia
- Ordnung
- Squamata
- Familie
- Viperidae
- Gattung
- Crotalus
Arterhaltungszustand
Die Texas-Klapperschlange gilt als nicht gefährdet. Es ist unwahrscheinlich, dass diese Art von größeren Bedrohungen betroffen ist, obwohl einige lokale Populationen erheblich unter der Zerstörung ihres Lebensraums, dem Straßenverkehr und der Verfolgung durch den Menschen leiden.
Die Texas-Klapperschlange kommt in Schutzgebieten Nordamerikas vor, es gibt jedoch keine laufenden Schutzmaßnahmen für sie.
Die langfristigen Aussichten für diese Art deuten auf einen langsamen Rückgang der Population in ihrem gesamten natürlichen Verbreitungsgebiet hin, wobei die Population groß und daher widerstandsfähig ist.
- Wildbestand
- unbekannt
- Arterhaltungszustand
- Nicht gefährdet
Tierfakten
- Die meisten Tode durch Schlangenbisse in Mexiko und den USA werden durch die Texas-Klapperschlange verursacht.
- Mit der Rassel am Ende des Schwanzes warnt die Texas-Klapperschlange Feinde, wenn sie sich bedroht fühlt.
- Die Texas-Klapperschlange hat hinter jedem Nasenloch eine hitzeempfindliche Grube, mit der sie die geringsten Temperaturunterschiede in der Umgebung wahrnehmen kann. Das macht sie zu einem ausgezeichneten Jäger.
- Texas-Klapperschlangen fressen in freier Wildbahn nur einmal alle zwei bis drei Wochen.
- Die Präsenz der Texas-Klapperschlangen ist vorteilhaft für Menschen, weil sie die Nagerpopulation auf einem niedrigen Stand halten.
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Sozialverhalten Und Fortpflanzung
Texas-Klapperschlangen sind Einzelgänger. Begegnungen mit Artgenossen sind selten und beschränken sich meist auf die Partnersuche der Männchen. Abgesehen davon haben sie in freier Wildbahn kaum Kontakt miteinander.
Die Paarungszeit fällt auf den Herbst. Die Männchen suchen nach Weibchen, indem sie Pheromonsignalen folgen. Paarungsbereite Weibchen verhalten sich passiv und gestatten dem Männchen, auf sie aufzusteigen. Das Männchen positioniert sich auf dem Weibchen und führt seinen Schwanz unter ihren, bevor die Paarung beginnt.
Etwa 6 bis 7 Monate später bringt das Weibchen zwischen 8 und 25 Jungtiere zur Welt, die von Geburt an selbstständig sind. Mit 3 Jahren erreichen sie die Geschlechtsreife.