Sumatra-Orang-Utan

Sumatra-Orang-Utan

Pongo abelii

Übersicht

Der Sumatra-Orang-Utan (auch Pongo abelii) ist ein Menschenaffe, der auf der indonesischen Insel Sumatra heimisch ist. Er lebt in tropischen Regenwäldern, darunter auch in tief gelegenen Sumpfwäldern und Mangroven.

Ihr langes, orangefarbenes Fell ist heller und seidiger als das ihrer Verwandten auf Borneo. Männchen entwickeln nach Erreichen der Geschlechtsreife große Wangenpolster (Flansche) und einen Kehlsack. Häufig wachsen ihnen auch Bärte und längere Gesichtsbehaarung.

Die Männchen sind deutlich größer als die Weibchen. Sie wiegen zwischen 50 und 90 kg. Außerdem erreichen sie eine Größe von bis zu 1,8 m. Ausgewachsene Weibchen bringen in der Regel etwa 30 bis 50 kg auf die Waage und sind in aufrechter Haltung etwa 1,3 m groß.

Biome

  • Pflanzenfresser (Boden)
  • Bestäuber (Boden)
  • Samenverbreiter (Boden)

Statistik

Arterhaltung​szustand
Vom Aussterben bedroht
Klasse
Mammalia
Ordnung
Primates
Familie
Hominidae
Gattung
Pongo
Verbreitungsgebiet
Südostasien
Regelmäßige Ausgaben Für Nahrung
$1248.00
Populationsgebiet
1-6
Temperament
Confident

Gehege

Geplanter Bestand

Ausgewachsen

Bevorzugte Gruppengrößen

  • Gemischt
    Gemischt
    1 - 6
  • Männlich
    Männlich
    1 - 1
  • Weiblich
    Weiblich
    1 - 6
Max. pro Geschlecht
Max. pro Geschlecht
15

Minimale Gehegevoraussetzungen

Platz

Platz

  • Landfläche
    Landfläche
    780m²
  • Rückzugsort
    Rückzugsort
    15m²
  • Kletterflächen
    Kletterflächen
    120m²
Barriere

Barriere

  • Stärke
    Stärke
    Grade 3
  • Größe
    Größe
    3m
Gelände

Gelände

  • Grass_Short
    Kurzes Gras

    20% to 100%

  • Sand
    Sand

    0% to 20%

  • Soil
    Erde

    10% to 80%

  • Rock
    Fels

    0% to 40%

  • Waterlogged
    Wassergetränkt

    0% to 10%

Umgebung

Umgebung

  • Gehegetemperatur
    Gehegetemperatur
    18°C bis 33°C

Statistik

Nachwuchs-verbreitung
Männlicher Nachwuchs
Paarungsverhalten
Polygyn
Temperament
Confident
Dominanz
Männliche Dominanz
Gäste Können Durchgehen
false

Gelegentlich zieht ein Männchen eine Zeit lang mit einem Weibchen umher, doch meist leben sie allein, abgesehen von Müttern mit ihrem Jungtier. Sie haben also weniger soziale Interaktionen als andere Affenarten, sind jedoch intelligente Tiere und mögen es nicht, komplett von ihren Artgenossen isoliert zu leben. Sie interagieren miteinander, wenn sie aufeinandertreffen. Dabei können sie freundlich, ausweichend oder aggressiv sein.

Beschäftigungen

Futter-Beschäftigung

  • Futtersuchbox Futtersuchbox
  • Früchtebaum Früchtebaum
  • Fixierter Drehfutterspender, groß Fixierter Drehfutterspender, groß
  • Melonenfutterspender Melonenfutterspender
  • Termitenhügel Termitenhügel
  • Spielerischer Futterspender Spielerischer Futterspender

Gehege-Beschäftigung

  • Kuriositätenball Kuriositätenball
  • Spiegel-Mobile Spiegel-Mobile
  • Keyboard Keyboard
  • Kleiner Ball Kleiner Ball
  • Kleiner Eisball Kleiner Eisball
  • Gummiente Gummiente

Arterhaltungsthemen

  • Regenwald-Ökosystem (Akustik)
  • Tagaktives Verhalten
  • Abholzung der Wälder
  • Lebensraumverlust
  • Wilderei und Handel mit exotischen Tieren
  • Pflanzenfresser-Ernährung
  • Evolution der Säugetiere
  • Infoblatt zum Sumatra-Orang-Utan
  • Kräftige Tiere
  • Vortrag über das Tierreich
  • Namensschild: Sumatra-Orang-Utan

Lebenszyklus

Gelegentlich zieht ein Männchen eine Zeit lang mit einem Weibchen umher, doch meist leben sie allein, abgesehen von Müttern mit ihrem Jungtier. Sie haben also weniger soziale Interaktionen als andere Affenarten, sind jedoch intelligente Tiere und mögen es nicht, komplett von ihren Artgenossen isoliert zu leben. Sie interagieren miteinander, wenn sie aufeinandertreffen. Dabei können sie freundlich, ausweichend oder aggressiv sein.

Sumatra-Orang-Utans sind das ganze Jahr über paarungsbereit: Die Paarungsbereitschaft der Weibchen richtet sich nach einem 30-tägigen Östruszyklus. Ausgewachsene, dominante Männchen beherrschen große Reviere. Sie entwickeln Wangen- und Kehlwülste, wodurch sie die Aufmerksamkeit der Weibchen weitaus leichter auf sich ziehen als jüngere oder weniger dominante Männchen, denen diese Wülste fehlen. Dominante Männchen geben oft Rufe von sich, um Weibchen aus großer Entfernung in ihr Revier zu locken.

Nach erfolgreicher Paarung ist das Weibchen 8,5 Monate lang trächtig und bringt dann ein einziges Junges zur Welt. Während der ersten 8 Lebensjahre kümmert sie sich hingebungsvoll um ihr Kind.

Junge Orang-Utans bleiben bis zu einem Alter von 10 bis 11 Jahren bei ihren Müttern. Danach ziehen sie los, um ein Leben als Einzelgänger zu führen und ihr eigenes Revier zu etablieren.

Farbmorphen

  • Albino

Statistik

Wurfgröße
1-1
Trage-/inkubationszeit
8 Monate
Zeit Zwischen Geburten
104 Monate
Fortpflanzungsschwierigkeit
Easy
Alter: Sterilität
Tod
Alter: Geschlechtsreife
10 Jahre
  • Jung10 Jahre
  • Ausgewachsen31 Jahre
  • Älteres Tier17 Jahre

Tierfakten

  1. Orang-Utans sind die einzige Menschenaffenspezies, die nicht in Afrika lebt.
  2. Orang-Utan bedeutet so viel wie „Waldmensch“ auf Malaiisch und Indonesisch. Sie sind 7-mal stärker als Menschen.
  3. Orang-Utans sind die größten Baumbewohner der Welt.
  4. Orang-Utans sind die einzigen Affen, die einzelgängerisch leben.
  5. Orang-Utans verwenden Werkzeuge mit dem Mund, im Gegensatz zu Gorillas und Schimpansen, die Werkzeuge mit den Händen handhaben.

Arterhaltung

Sumatra-Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht. Ihr Rückgang ist in erster Linie auf den Verlust ihres Lebensraums sowie auf illegale Tötungen und Handel zurückzuführen. Zwischen 1985 und 2014 ist die Regenwaldfläche auf Sumatra dramatisch geschrumpft, und auch heute noch werden große Waldflächen für Palmölplantagen, Holzgewinnung und andere landwirtschaftliche Zwecke gerodet. Das zerstört und fragmentiert den wertvollen Lebensraum und hindert die Orang-Utans daran, Nahrung und Partner zu finden. Zudem werden Orang-Utans trotz gesetzlicher Schutzbestimmungen manchmal für den Tierhandel gefangen und wegen ihres Fleisches getötet oder weil sie auf Plantagen als Schädlinge angesehen werden. Aufgrund ihrer langsamen Fortpflanzungsrate wirken sich schon wenige Todesfälle erheblich auf das Überleben der Population aus.

Zu den Arterhaltungsmaßnahmen gehören der Schutz von Lebensräumen, die Rehabilitation und gemeindebasierter Naturschutz. Orang-Utans, die aus dem illegalen Handel beschlagnahmt wurden, werden rehabilitiert und in Schutzgebiete wieder ausgewildert. Darüber hinaus arbeiten Naturschutzorganisationen mit lokalen Gemeinden zusammen, um nachhaltige Lebensgrundlagen zu fördern und so den Druck zu verringern, Regenwald in Plantagen umzuwandeln. Weltweite Bemühungen, das Bewusstsein zu schärfen, die Verbrauchernachfrage von Palmöl weg zu lenken und den Schutz vor illegalem Abholzen zu verstärken, tragen langsam aber sicher dazu bei, die Ursachen für die Zerstörung von Lebensräumen zu verringern.

Standort auf der Karte
Verbreitungsgebiet
Südostasien

Statistik

Wildbestand
14.000 – 15.000 (geschätzt)
Arterhaltung​szustand
Vom Aussterben bedroht

Gültige Naturschutzgebiete

  • Naturschutzgebiet auf Sumatra

Gültige Auswilderungsgruppentypen

  • Weibliche Junggesellenherde
  • Einzelnes Männchen

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