Schwalbenschwanz

Schwalbenschwanz

Papilio machaon

Übersicht

Der Schwalbenschwanz (auch Papilio machaon) ist ein in gemäßigten Regionen, Waldlandschaften und sogar Tundren Europas, Asiens und Nordamerikas lebender Schmetterling.

Er hat blassgelbe Flügel mit grauschwarzen Mustern auf den Vorderflügeln und blauschwarze Akzente sowie rote Augenflecken auf den Hinterflügeln. Diese verfügen außerdem über einen längeren „Schwanz“, der den Tieren ihren Namen gibt. Die Raupe des Schwalbenschwanzes ist dick und blassgrün mit schwarzen und orangen Zeichnungen auf jedem Körpersegment. Die Puppen haben verschiedene Farben von grün bis braun mit helleren Tarnmustern.

Es gibt keinen sexuellen Dimorphismus hinsichtlich Größe und Aussehen und die durchschnittliche Flügelspannweite beträgt 6,5 bis 8,6 cm.
Standort auf der Karte
Gefunden in
Europa, Asien, Nordamerika
Klasse
Insecta
Ordnung
Lepidoptera
Familie
Papilionidae
Gattung
Papilio

Arterhaltung​szustand

Der Schwalbenschwanz wird derzeit nicht als gefährdet eingestuft, obwohl die Populationen in einigen Regionen aufgrund von Lebensraumverlust, Wasserverschmutzung und Klimawandel abnehmen. In gewissem Umfang werden alle Schmetterlingsarten gesammelt, aber für diese Art ist das Ausmaß nicht besorgniserregend.

Wo sie heimisch ist, kommt diese Art in Schutzgebieten regelmäßig vor. Rückgängen regionaler Bestände sollte durch den Schutz wichtiger Lebensräume – insbesondere der Brutplätze in Mooren – sowie durch eine Überwachung der Bestände entgegengewirkt werden.

Die langfristigen Aussichten für den Schwalbenschwanz sind gut und sein Gesamtbestand gilt als wachsend.

Wildbestand
unbekannt
Arterhaltung​szustand
Nicht gefährdet

Tierfakten

  1. Der Schwalbenschwanz ist die größte im Vereinigten Königreich vorkommende Schmetterlingsart.
  2. Die Raupe des Schwalbenschwanzes hat ein oranges Organ namens Osmaterium auf dem Kopf, dass bei Gefahr ausgestülpt wird und üble Gerüche produziert, um Fressfeinde abzuschrecken.
  3. Die Raupe des Schwalbenschwanzes wird von einer Wespenart namens Trogus lapidator parasitiert, die ihre Eier in die Körperhöhle der Raupe legt und sich während der Verpuppung von ihr ernährt, bis die ausgewachsene Wespe aus dem Kokon schlüpft.
  4. Die Zunge des Schwalbenschwanzes ist an das Fressen von Blumen mit vielen kleinen, dünnen und rohrförmigen Blättern wie beispielsweise Löwenzahn angepasst.
  5. Der Schwalbenschwanz fliegt verglichen mit vielen anderen Schmetterlingsarten schnell und direkt.

Planet Zoo 2 befindet sich derzeit aktiv in der Entwicklung, und die Zoopedia spiegelt diesen Entwicklungsprozess wider. Texte, Bilder, Statistiken usw. sind nicht zwangsläufig endgültig und können sich noch ändern oder ergänzt werden.

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