Schrecklicher Pfeilgiftfrosch

Schrecklicher Pfeilgiftfrosch

Phyllobates terribilis

Übersicht

Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch (Phyllobates terribilis), auch bekannt als Goldener Blattsteiger oder Schrecklicher Blattsteiger, ist eine Art der Baumsteigerfrösche und in den Regenwäldern der kolumbianischen Pazifikküste heimisch.

Obwohl er auch unter dem Namen „Goldener Giftfrosch“ bekannt ist, kommt er tatsächlich in mintgrünen, gelben und orangefarbenen Farbvarianten vor. Alle Varianten verfügen über eine extrem giftige Haut, die als Abwehrmechanismus gegen Fressfeinde dient. Ihre leuchtende Färbung fungiert hingegen als Warnsignal für potenzielle Bedrohungen. Sie leben auf dem Waldboden und müssen im Gegensatz zu anderen Froscharten nicht im oder am Wasser leben, benötigen jedoch eine Wasserquelle, um ihre Eier abzulegen.

Schreckliche Pfeilgiftfrösche werden durchschnittlich 50 bis 55 mm groß, wobei die Weibchen in der Regel größer sind als die Männchen.
Standort auf der Karte
Gefunden in
Südamerika
Klasse
Amphibia
Ordnung
Anura
Familie
Dendrobatidae
Gattung
Phyllobates

Arterhaltung​szustand

Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch gilt aufgrund des anhaltenden Verlusts und der Verschlechterung seines Lebensraums als stark gefährdet. Abgesehen von der Rodung der Wälder zur Holzgewinnung und für den Bergbau wird der Regenwald zudem illegal abgeholzt, um Platz für den illegalen Anbau von Nutzpflanzen zu schaffen. Das zerstört nicht nur wertvollen Lebensraum für diese Laubfrösche. Die Verschmutzung durch Pestizide, die bei diesen Kulturen eingesetzt werden, hat zudem schädliche Auswirkungen auf die Tierwelt in diesen Gebieten. Schreckliche Pfeilgiftfrösche sind im Tierhandel beliebt, obwohl die Zahl der in freier Wildbahn gefangenen Exemplare wahrscheinlich gering ist.

Ein kleiner Teil des Lebensraums dieser Frösche befindet sich in Schutzgebieten. Der internationale Handel ist gemäß CITES Anhang II eingeschränkt, und dank des Angebots an in Gefangenschaft gezüchteter Schrecklicher Pfeilgiftfrösche ist das illegale Fangen von Wildtieren tatsächlich stark zurückgegangen. Die Frösche sind aufgrund ihrer Ernährung in freier Wildbahn giftig, weshalb in Gefangenschaft gezüchtete Exemplare für Liebhaber eine wesentlich sicherere und kostengünstigere Option darstellen. Dennoch ist weiterer Schutz ihres Lebensraums erforderlich, um das Überleben dieser Art in freier Wildbahn zu sichern.

Wildbestand
unbekannt
Arterhaltung​szustand
Stark gefährdet

Tierfakten

  1. Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch ist der größte Pfeilgiftfrosch.
  2. Ein einziger Schrecklicher Pfeilgiftfrosch hat genug Gift auf seiner Haut, um 10 bis 20 Menschen zu töten.
  3. Frösche in Gefangenschaft produzieren kein Gift, weil sie nicht dieselben wirbellosen Tiere fressen wie in der Wildnis. Ihnen fehlt die Quelle ihres Gifts.
  4. Ureinwohnerstämme im Regenwald nutzen das Gift des Frosches auf Giftpfeilen zur Jagd, daher der Name.
  5. Die meisten Baumfroscharten sind extrem scheu und verstecken sich gut, doch diese Art ist ziemlich furchtlos, wahrscheinlich weil sie aufgrund ihres Gifts kaum Feinde hat.

Planet Zoo 2 befindet sich derzeit aktiv in der Entwicklung, und die Zoopedia spiegelt diesen Entwicklungsprozess wider. Texte, Bilder, Statistiken usw. sind nicht zwangsläufig endgültig und können sich noch ändern oder ergänzt werden.

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