Pazifische Sardine
Sardinops sagax
Übersicht
Es handelt sich um kleine, silberfarbene Fische mit dunklen Flecken auf dem Rücken, die oft in sehr großen Schwärmen anzutreffen sind. Einige Schwärme sollen aus bis zu 10 Millionen Exemplaren bestehen.
Die sind in der Regel nicht länger als 30 cm, auch wenn manche Exemplare bis zu 40 cm groß werden können.

- Gefunden in
- Atlantischer Ozean, Indischer Ozean, Pazifischer Ozean
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Clupeiformes
- Familie
- Alosidae
- Gattung
- Sardinops
Arterhaltungszustand
Obwohl Pazifische Sardinen im Moment als „nicht gefährdet“ gelten, sind ihre Populationen immer noch durch Fischerei, Umweltveränderungen und schwankende Nahrungsquellen bedroht.
Um die Nachhaltigkeit der Sardinenpopulationen und die Gesundheit der Meeresökosysteme zu sichern, ist es wichtig, dass die Bestände durch Fangquoten, Schutz der Lebensräume und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel nachhaltig geschützt werden. Die Erhaltung von Sardinen in ausreichender Anzahl und Verbreitung ist entscheidend, da sie viele Nahrungsnetze aufrechterhalten und ein zentraler Bestandteil gesunder Ökosysteme sind.

- Wildbestand
- unbekannt, aber fruchtbar
- Arterhaltungszustand
- Nicht gefährdet
Tierfakten
- Die silbernen Schuppen der Pazifischen Sardine ermöglichen es ihr, perfekt mit den Bewegungen der Wasseroberfläche zu verschmelzen.
- Pazifische Sardinen fressen Plankton, indem sie es durch ihre Kiemenreusen filtern.
- Pazifische Sardinen spielen eine wichtige Rolle in vielen Nahrungsketten von Meerestieren, denn sie sind eine wichtige Futterquelle für größere Fische, Seevögel und Meeressäugetiere.
- Pazifische Sardinen bewegen sich oft mit warmen Meeresströmungen und können so Hunderte von Kilometern zurücklegen.
- Pazifische Sardinen kommen nachts oft an die Oberfläche, um zu fressen, wenn sie weniger Gefahr laufen, von anderen gefressen zu werden.
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Sozialverhalten Und Fortpflanzung
Pazifische Sardinen leben in Schwärmen, die aus Tausenden, mitunter sogar Millionen von Tieren bestehen können.
Pazifische Sardinen laichen in den kühleren Monaten; wann genau das ist, hängt davon ab, auf welcher Hemisphäre sie anzutreffen sind. Während des Laichens geben die weiblichen Sardinen ihre Eier ins Wasser ab. Ein einzelnes Weibchen kann pro Laichvorgang 45.000 bis 65.000 Eier legen. Die Männchen geben ihr Sperma ins Wasser ab, und die Befruchtung erfolgt so extern. Die befruchteten Eier schwimmen 3 bis 4 Tage lang im Wasser, ehe sie Larven hervorbringen.
Nach dem Schlüpfen können sich Sardinenlarven noch nicht selbstständig fortbewegen, sondern treiben einfach mit der Strömung mit. Nach zwei bis drei Monaten werden sie zu Jungfischen und schwimmen langsam selbstständig. Sie schließen sich mit anderen Sardinenjungfischen zusammen und suchen gemeinsam nach Futter. Pazifische Sardinen werden mit zwei bis drei Jahren geschlechtsreif und leben ihr ganzes Leben lang in großen Schwärmen.