Pachliopta jophon
Pachliopta jophon
Übersicht
Er hat weiße Flügel mit schwarzen Rändern und Adern, mit roten Akzenten am Rand der Zellen der Hinterflügel. Wie viele Ritterfalter laufen die Hinterflügel zu „Schwänzen“ zu. Der Körper des Pachliopta jophon ist schwarz mit roten Streifen um den Unterleib. Die Raupen dieser Spezies sind schwarz mit roten Fühlern, bis auf ein weißes Segment in der Körpermitte.
Männchen und Weibchen sehen sich ähnlich, wobei die Vorderflügel der Weibchen etwas größer und deutlicher gemustert sind. Die Flügelspannweite des Pachliopta jophon beträgt 9 bis 13 cm.

- Gefunden in
- Asien
- Klasse
- Insecta
- Ordnung
- Lepidoptera
- Familie
- Papilionidae
- Gattung
- Pachliopta
Arterhaltungszustand
Als stark gefährdete Art leidet der Pachliopta jophon unter dem Verlust seines Lebensraums, der ohnehin schon sehr eingeschränkt ist. Die dichten, tropischen Wälder Sri Lankas werden abgeholzt, um Platz für die Landwirtschaft zu schaffen. Außerdem ist er von Insektensammlern begehrt und kann zum Opfer des illegalen Tierhandels werden.
Sein Lebensraum ist kleiner als der vieler anderer Schmetterlingsarten. Die verbleibenden Waldgebiete, in denen er heimisch ist, stehen unter Schutz und werden wissenschaftlich erforscht. Die Art wird von Sammlern gehandelt, doch dieser Handel unterliegt gewissen Vorschriften und ist daher nicht die größte Bedrohung.
Die Aussichten des Pachliopta jophon sind ungewiss. Aktuelle Informationen über die Art und die Entwicklung ihrer Bestände sind begrenzt; weitere Forschung und eine kontinuierliche Überwachung könnten daher hilfreich sein.
- Wildbestand
- unbekannt
- Arterhaltungszustand
- Stark gefährdet
Tierfakten
- Früher wurde der Pachliopta jophon als Unterart des Pachliopta hector betrachtet, eines verwandten und weiter verbreiteten Falters derselben Gattung.
- Der Gattungsname „Pachliopta“ leitet sich von den griechischen Wörtern für „dick“ und „Aussehen“ ab.
- Die beeindruckende, strahlende Färbung des Pachliopta jophon ist eine Form von Aposematismus, einer Warnfärbung, die Fressfeinden signalisiert, dass das Tier giftig oder ungenießbar ist.
- Als Raupe ernährt sich der Pachliopta jophon von Giftpflanzen, zum Beispiel solchen aus der Gattung Aristolochia, was ihn für Fressfeinde ungenießbar macht. Dieses Gift wird nach dem Schlüpfen sogar im ausgewachsenen Tier beibehalten.
- Die Spezies wurde zum ersten Mal 1853 vom britischen Zoologen John Edward Gray beschrieben.
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Sozialverhalten Und Fortpflanzung
Der Pachliopta jophon ist gewöhnlich einzelgängerischer als andere Schmetterlinge, kann jedoch in Paaren angetroffen werden. Bei Ressourcen im Überfluss können auch größere Gruppen zusammenleben.
Der Pachliopta jophon kann sich das gesamte Jahr über paaren, ist jedoch in der Regenzeit von Mai bis September vermutlich fruchtbarer. Männchen finden Weibchen an Waldrändern oder auf Lichtungen. Die Paarungsbereitschaft wird über Pheromone und durch Flügelflattern kommuniziert. Nimmt ein Weibchen ein Männchen an, landet das Paar auf nahem Geäst und paart sich für 30 bis 60 Minuten.
Bald darauf sucht das Weibchen geeignete Wirtspflanzen auf und legt ihre Eier an der Unterseite junger Blätter oder Stängel ab. Der Pachliopta jophon legt sehr wenige Eier, nur 1 bis 2 pro Blatt, und insgesamt 50 bis 100 Eier. Man geht davon aus, dass dies den Wettbewerb zwischen den Raupen minimiert. Die Eier schlüpfen nach 3 bis 5 Tagen und die Raupen ernähren sich von den Wirtspflanzen, wobei die Giftstoffe aufgebaut werden, die das Tier vor Fressfeinden schützen. Diese Phase dauert bis zu 3 Wochen an, in denen sich die Raupe 5 Mal häutet, bevor sie einen Kokon spinnt.
Nachdem sie sich für etwa zwei Wochen im Kokon verpuppt hat, schlüpft ein ausgewachsener Pachliopta jophon, gewöhnlich in den Morgenstunden. Die wärmende Sonne hilft dabei, die anfangs weichen Flügel zu trocknen und zu härten, damit er fliegen kann. Die Schmetterlinge erreichen die Geschlechtsreife einige Tage nach dem Schlüpfen und leben danach etwa einen Monat lang.