Pachliopta jophon

Pachliopta jophon

Pachliopta jophon

Übersicht

Der Pachliopta jophon ist ein Schmetterling aus der Familie der Ritterfalter, der im Regenwald im Südwesten Sri Lankas heimisch ist.

Er hat weiße Flügel mit schwarzen Rändern und Adern, mit roten Akzenten am Rand der Zellen der Hinterflügel. Wie viele Ritterfalter laufen die Hinterflügel zu „Schwänzen“ zu. Der Körper des Pachliopta jophon ist schwarz mit roten Streifen um den Unterleib. Die Raupen dieser Spezies sind schwarz mit roten Fühlern, bis auf ein weißes Segment in der Körpermitte.

Männchen und Weibchen sehen sich ähnlich, wobei die Vorderflügel der Weibchen etwas größer und deutlicher gemustert sind. Die Flügelspannweite des Pachliopta jophon beträgt 9 bis 13 cm.
Standort auf der Karte
Gefunden in
Asien
Klasse
Insecta
Ordnung
Lepidoptera
Familie
Papilionidae
Gattung
Pachliopta

Arterhaltung​szustand

Als stark gefährdete Art leidet der Pachliopta jophon unter dem Verlust seines Lebensraums, der ohnehin schon sehr eingeschränkt ist. Die dichten, tropischen Wälder Sri Lankas werden abgeholzt, um Platz für die Landwirtschaft zu schaffen. Außerdem ist er von Insektensammlern begehrt und kann zum Opfer des illegalen Tierhandels werden.

Sein Lebensraum ist kleiner als der vieler anderer Schmetterlingsarten. Die verbleibenden Waldgebiete, in denen er heimisch ist, stehen unter Schutz und werden wissenschaftlich erforscht. Die Art wird von Sammlern gehandelt, doch dieser Handel unterliegt gewissen Vorschriften und ist daher nicht die größte Bedrohung.

Die Aussichten des Pachliopta jophon sind ungewiss. Aktuelle Informationen über die Art und die Entwicklung ihrer Bestände sind begrenzt; weitere Forschung und eine kontinuierliche Überwachung könnten daher hilfreich sein.

Wildbestand
unbekannt
Arterhaltung​szustand
Stark gefährdet

Tierfakten

  1. Früher wurde der Pachliopta jophon als Unterart des Pachliopta hector betrachtet, eines verwandten und weiter verbreiteten Falters derselben Gattung.
  2. Der Gattungsname „Pachliopta“ leitet sich von den griechischen Wörtern für „dick“ und „Aussehen“ ab.
  3. Die beeindruckende, strahlende Färbung des Pachliopta jophon ist eine Form von Aposematismus, einer Warnfärbung, die Fressfeinden signalisiert, dass das Tier giftig oder ungenießbar ist.
  4. Als Raupe ernährt sich der Pachliopta jophon von Giftpflanzen, zum Beispiel solchen aus der Gattung Aristolochia, was ihn für Fressfeinde ungenießbar macht. Dieses Gift wird nach dem Schlüpfen sogar im ausgewachsenen Tier beibehalten.
  5. Die Spezies wurde zum ersten Mal 1853 vom britischen Zoologen John Edward Gray beschrieben.

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