Der Große Panda (auch Ailuropoda melanoleuca) gehört zur Familie der Bären und ist in den Bergen Zentralchinas beheimatet.
Er ist an seiner markanten schwarzweißen Fellfärbung leicht zu erkennen, bei der die Beine, Ohren und Kreise um die Augen schwarz sind. Pandas ernähren sich fast ausschließlich von Bambus, ihr Überleben hängt daher stark von dichten Bambuswäldern ab. Da Bambus jedoch äußerst nährstoffarm ist, müssen Pandas sehr viel davon zu sich nehmen, sodass sie nahezu jede wache Minute mit der Nahrungssuche und -aufnahme verbringen. Dieses nährstoffarme Futter führt auch dazu, dass neugeborene Pandas sehr winzig und anfällig sind.
Große Pandas erreichen in der Regel eine Gesamtlänge von 1,2 bis 1,8 m und eine Schulterhöhe von 0,6 bis 0,9 m. Männchen werden 10 bis 20 % größer als Weibchen und sind durchschnittlich auch schwerer als diese: Männchen wiegen 85 bis 125 kg, Weibchen dagegen nur 70 bis 100 kg.
Pandas sind Einzelgänger, sie interagieren jedoch miteinander, wenn sie sich begegnen. Weibchen sind territorialer als Männchen und verjagen Eindringlinge in ihren Revieren häufiger. Sie benötigen jede Menge Raum und die Möglichkeit, sich bei Bedarf zurückzuziehen.
Beschäftigungen
Futter-Beschäftigung
Nahrungswand
Melonenfutterspender
Fixierter Drehfutterspender, klein
Drehfutterbaum
Gehege-Beschäftigung
Reibesäule
Spulentrommel
Spule
Windspiel
Kleiner Ball
Kleiner Eisball
Kräuterwitterungsköder
Arterhaltungsthemen
Wald-Ökosystem (Akustik)
Tagaktives Verhalten
Klimawandel
Lebensraumverlust
Populationsfragmentierung
Bambus-Ernährung
Evolution der Säugetiere
Infoblatt zum Großen Panda
Laufende Tiere
Vortrag über das Tierreich
Futterknappheit
Namensschild: Großer Panda
Lebenszyklus
Pandas sind Einzelgänger, sie interagieren jedoch miteinander, wenn sie sich begegnen. Weibchen sind territorialer als Männchen und verjagen Eindringlinge in ihren Revieren häufiger. Sie benötigen jede Menge Raum und die Möglichkeit, sich bei Bedarf zurückzuziehen.
Große Pandas paaren sich zwischen März und Mai. Weibchen sind nur 2 bis 3 Tage im Jahr fruchtbar und finden nicht immer rechtzeitig ein Männchen. Trifft ein Paar aufeinander, paaren sie sich mehrmals, bevor sie wieder getrennte Wege gehen.
Nach einer erfolgreichen Befruchtung ist das Muttertier 95 bis 160 Tage lang trächtig und bringt dann bis zu zwei sehr kleine Junge zur Welt. Gebärt sie Zwillinge, kümmert sie sich nur um eins der Jungtiere, da sie nicht genug Milch für beide hat.
Pandajunge bleiben 1,5 bis 2 Jahre lang bei ihrer Mutter und suchen sich danach ihr eigenes Revier. Große Pandas erreichen ihre Geschlechtsreife im Alter zwischen 4 und 8 Jahren.
Farbmorphen
Albino
Statistik
Wurfgröße
1-1
Trage-/inkubationszeit
4 Monate
Zeit Zwischen Geburten
19 Monate
Fortpflanzungsschwierigkeit
Easy
Alter: Sterilität
20 Jahre
Alter: Geschlechtsreife
6 Jahre
Jung6 Jahre
Ausgewachsen14 Jahre
Älteres Tier10 Jahre
Tierfakten
Pandas haben von allen Plazentatieren die kleinsten Neugeborenen im Verhältnis zur Köpergröße eines ausgewachsenen Pandabären. Ein Junges ist 800-mal kleiner als seine Mutter.
Pandas haben einen sechsten Finger entwickelt, um Bambusblätter leichter vom Stamm entfernen zu können.
Der Große Panda ist die einzige Bärenart, die sich ausschließlich von Pflanzen ernährt. Im Gegensatz zu vielen anderen Tieren finden Pandas keine Verwendung in der traditionellen chinesischen Medizin.
Es gibt eine Panda-Subpopulation namens Qinling-Panda, deren Fell schokoladenbraun und weiß ist. Einige Taxonomen sind sogar der Meinung, dass es sich hierbei um eine eigene Unterart handeln könnte.
Pandas gelten in China als Symbol des Friedens. Armeen hielten Flaggen mit Pandas hoch, um Waffenstillstände zu vereinbaren.
Arterhaltung
Große Pandas gelten mittlerweile als gefährdet – eine Verbesserung gegenüber früheren Einstufungen als stark gefährdet. Die Art ist durch den Verlust und die Fragmentierung ihres Lebensraums bedroht, die auf die Abholzung und Urbanisierung der letzten Jahrzehnte zurückzuführen sind. Dadurch wurde ein Großteil der Bambuswälder zerstört, auf die die Pandas angewiesen sind. Dies führt zu einer Fragmentierung der Population und schränkt ihre Möglichkeiten ein, Partner zu finden. Hinzu kommt, dass Bambus manchmal massenhaft blüht und abstirbt – Pandas, die nicht in neue Lebensräume ausweichen können, drohen zu verhungern. Der Klimawandel kann das Bambuswachstum weiter stören; und die von Natur aus langsame Fortpflanzungsrate der Großen Pandas schränkt ihre Fähigkeit ein, sich von Bestandsrückgängen zu erholen.
China hat umfangreiche Anstrengungen unternommen, um den Pandabestand zu erhalten. Derzeit gibt es Dutzende von Panda-Schutzgebieten, in denen ein Großteil der verbliebenen Pandas geschützt wird. Durch Maßnahmen zur Wiederherstellung von Lebensräumen werden Verbindungskorridore zwischen den Lebensräumen geschaffen, sodass sich die Pandas frei bewegen können, um neue Nahrungsquellen und Partner zu finden. Zuchtprogramme in Gefangenschaft und ein sorgfältiges Management der Pandapopulationen ergänzen die lebensraumbezogenen Strategien und bieten ein Sicherheitsnetz für den Fall, dass die wildlebenden Populationen weiter zurückgehen sollten.
Verbreitungsgebiet
Asien
Statistik
Wildbestand
500 – 1.000
Arterhaltungszustand
Gefährdet
Gültige Auswilderungsgruppentypen
Einzelnes Männchen
Einzelnes Weibchen
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