Feuersalamander

Feuersalamander

Salamandra salamandra

Übersicht

Der Feuersalamander (auch Salamandra salamandra) ist ein Amphibium, das in den Laubwäldern auf dem gesamten europäischen Festland vorkommt.

Seine Haut ist schwarz mit gelben Flecken, wobei die Musterung sehr unterschiedlich ausfallen kann. Während die Larven im Wasser leben, können die ausgewachsenen Tiere nicht schwimmen und verbringen ihr Leben an Land.

Feuersalamander sind zwischen 15 cm und 30 cm lang und wiegen etwa 30 g bis 50 g. Männchen und Weibchen unterscheiden sich weder in der Größe noch im Aussehen.
Standort auf der Karte
Gefunden in
Europa
Klasse
Amphibia
Ordnung
Urodela
Familie
Salamandridae
Gattung
Salamandra

Arterhaltung​szustand

Bei ihrer Ersteinstufung wurden Feuersalamander als nicht gefährdet klassifiziert, doch nun gelten sie als gefährdete Spezies. Die Population der Tierart ist drastisch zurückgegangen (und es wird davon ausgegangen, dass sie noch weiter schrumpft). Grund dafür ist die Ausbreitung des „Bsal“ in Europa, einem für Salamander äußert tödlichen Pilz, der bereits verheerende Auswirkungen auf Populationen in verschiedenen Ländern hatte. Ein fortschreitender Lebensraumverlust übt zusätzlichen Druck auf wilde Feuersalamander aus.

Zwar lässt sich die Pilzinfektion durch menschliches Eingreifen behandeln, doch gibt es keine vorbeugenden Medikamente, und die Arterhaltungsmaßnahmen konzentrieren sich derzeit auf die Zucht von Ersatzpopulationen in Gefangenschaft, um hoffentlich eines Tages Gebiete wieder besiedeln zu können, in denen diese ikonischen Amphibien ausgestorben sind. Derzeit gibt es nur wenige Initiativen und Erfolge bei der Eindämmung der Ausbreitung des Bsal-Pilzes selbst, sodass weitere Forschung und Arbeit erforderlich sind, um das Überleben des Feuersalamanders zu sichern.

Wildbestand
unbekannt
Arterhaltung​szustand
Gefährdet

Tierfakten

  1. Feuersalamander finden sich hauptsächlich unter feuchtem, verfaulendem Laub am Boden.
  2. Die auffällige Färbung des Feuersalamanders dient als Warnsignal für seine Giftigkeit. Über die Haut kann er ein Nervengift namens Samandarin absondern, das Muskelkrämpfe, Atembeschwerden und Bluthochdruck verursachen kann und in schweren Fällen tödlich ist. Für Menschen ist das Gift in der Regel nur dann gefährlich, wenn es verschluckt wird.
  3. Der Legende nach kam der Feuersalamander zu seinem Namen, weil er im Feuer geboren wurde. Am wahrscheinlichsten ist es, dass die Tiere sich in Holz versteckt haben, das Menschen für Feuer gesammelt hatten, und dann aus der Glut gekrochen ist, um den Flammen zu entkommen.
  4. Feuersalamander neigen dazu, viele Jahre hindurch im gleichen Heimatrevier zu bleiben, während manche sogar für ihren Winterschlaf immer zu den gleichen Orten zurückkehren.
  5. Der Nachwuchs der meisten Unterarten des Feuersalamanders entwickelt sich in Eiern im Leib des Weibchens, um dann als aquatische Larve geboren zu werden. Die Fastuosa- und Bernardezi-Unterarten können jedoch Jungtiere zur Welt bringen, die die Metamorphose bereits abgeschlossen haben und somit die aquatische Phase überspringen.

Planet Zoo 2 befindet sich derzeit aktiv in der Entwicklung, und die Zoopedia spiegelt diesen Entwicklungsprozess wider. Texte, Bilder, Statistiken usw. sind nicht zwangsläufig endgültig und können sich noch ändern oder ergänzt werden.

  • discord icon
  • facebook icon
  • instagram icon
  • tiktok icon
  • twitch icon
  • twitter icon
  • youtube icon