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Zoogeflüster: Das Tiergehirn
Im ersten Teil unserer neuen Artikelreihe werfen wir einen genaueren Blick auf das neue Tiergehirn-System von Planet Zoo 2. Erfahrt, wie es funktioniert und welche neuen Verhaltensweisen eure Tiere in Planet Zoo 2 dadurch zeigen können!
Hallo Zoowärter*innen!
Willkommen zum ersten Teil einer neuen Artikelreihe, in der wir einige der spannenden neuen Features von Planet Zoo 2 genauer unter die Lupe nehmen.
Zum Auftakt werfen wir einen Blick auf das neue Tiergehirn-System in Planet Zoo 2: Wie funktioniert es und auf welche neuen Verhaltensweisen eurer Tiere könnt ihr euch freuen?
Los geht’s mit unserem ersten Zoogeflüster!
Was ist das Tiergehirn?
In Planet Zoo 2 bezeichnet das Tiergehirn ein Zusammenspiel verschiedener Systeme, die das Verhalten der Tiere in euren Zoos und Naturschutzgebieten steuern und so für verblüffend natürliche Interaktionen sorgen.
Grundlage dafür ist ein Verhaltensmodell mit vier verschiedenen Aktionsarten, die zusammen das sogenannte reaktive Gehirn bilden.
Dieses clevere System bündelt alle möglichen Aktionen eurer Tiere und sorgt dafür, dass sie je nach Situation fließend zwischen ihnen wechseln.
- Routinen – Das Tier geht seinen normalen Tätigkeiten nach. Es erkundet zum Beispiel die Umgebung, ruht oder nutzt Beschäftigungsmöglichkeiten.
- Reaktionen – Das Tier reagiert auf Veränderungen in seiner gewohnten Umgebung, zum Beispiel indem es Schutz sucht oder vor einem Raubtier flieht.
- Ablenkungen – Das Tier reagiert auf Reize und unterbricht kurz seine aktuelle Tätigkeit, etwa indem es sich beim Erkunden einer Herde anschließt oder während des Ruhens auf den Ruf eines Artgenossen antwortet.
- Unterbrechungen – Das Tier reagiert auf Reize, indem es seine aktuelle Tätigkeit gänzlich abbricht und etwas anderes tut. Es beginnt beispielsweise mit einem Artgenossen zu spielen oder erhebt sich von seinem Schlafplatz, wenn es gestört wurde.
Das System berücksichtigt außerdem jederzeit, wie sich ein Tier gerade fühlt. Ob ein Tier zufrieden, traurig, wütend oder verängstigt ist, beeinflusst, was es tut. Ein trauriges Tier verhält sich anders als ein zufriedenes und führt dieselben Aktionen auf unterschiedliche Weise aus. Die Stimmung eines Tiers ist außerdem auch äußerlich direkt sichtbar: Ein Löwe hechelt, wenn ihm heiß ist, während ein wütender Tiger die Ohren anlegt.
Diese Stimmungen können sich sogar auf andere Tiere auswirken, etwa wenn ein verängstigtes Zebra seine Herde vor einer drohenden Gefahr warnt.
Damit das Tiergehirn sein volles Potenzial entfalten kann, reagieren Tiere in Planet Zoo 2 auf eine Vielzahl unterschiedlicher Reize, von Tageszeit und Wetter über die Anwesenheit von Raubtieren bis hin zur aktuellen Jahreszeit. Besonders deutlich zeigt sich das beim Balz- und Fortpflanzungsverhalten, das sich im Laufe der saisonalen Fruchtbarkeitsphasen verändert. Auch in freier Wildbahn verhalten sich Tiere anders als im Zoo, da sie dort auf ganz andere Reize und Lebensbedingungen treffen.
Kurz gesagt: Das Tiergehirn macht die Tiere in Planet Zoo 2 so reaktionsfähig wie nie zuvor und sorgt dafür, dass ihr beim Versorgen eurer Zoos und Naturschutzgebiete immer wieder Neues entdeckt.
Doch das ist noch längst nicht alles!
Tierformationen
Formationen sind ein neues Feature in Planet Zoo 2 und erweitern das Tiergehirn um eine zusätzliche Ebene: Tiere können nun als geschlossene Gruppe agieren.
Befinden sich mehrere Tiere derselben Spezies in unmittelbarer Nähe zueinander, können sie eine Formation bilden. Je nach Tierart und Situation entstehen unterschiedliche Formationen, etwa zum Wandern, zur Verteidigung, zur Flucht oder für ruhige Alltagssituationen. Wie groß diese Gruppen sind, wie genau die Tiere sich anordnen und wie eng sie beieinander bleiben, hängt sowohl vom Zweck der Formation als auch von der jeweiligen Spezies ab. So können Bisons beispielsweise einen Verteidigungsring gegen ein nahes Raubtier bilden, während wandernde Zebras sich in einer langen Reihe formieren und ein Männchen das Schlusslicht bildet.
Die Tiere innerhalb einer Formation vergleichen die Routineverhaltensweisen ihrer individuellen Tiergehirne. Daraus ergibt sich, welcher Aktivität die Gruppe als Ganzes nachgehen möchte. Je nachdem, wie gesellig eine Tierart ist, schließen sich ihre Mitglieder eher dem Verhalten der Gruppe an oder gehen lieber ihrer eigenen Routine nach. So werdet ihr Zebras und Gnus häufig gemeinsam grasen sehen, während Giraffen sich zwar meist in der Nähe ihrer Herde aufhalten, aber öfter ihren eigenen Weg gehen.
Die Mitglieder einer Formation stimmen gewissermaßen darüber ab, welche gemeinsame Aktivität sie als Nächstes ausführen möchten: gemeinsam ruhen, die Umgebung erkunden, grasen etc. So können soziale Tiere sich auch wirklich sozial verhalten!
Formationen ergänzen das Verhalten der Tiere in Planet Zoo 2 und ermöglichen noch authentischere Verhaltensweisen, wie ihr sie aus der Natur kennt. Insbesondere bei sozialen Tierarten macht das einen echten Unterschied!
Dynamisches Verhalten
Der größte Gewinn all unserer Entwicklerarbeit am Tiergehirn ist die enorme Vielfalt an dynamischen, ungeplanten Verhaltensweisen, die Tiere in Planet Zoo 2 zeigen können.
Im ursprünglichen Planet Zoo führten Tiere immer wieder dieselbe begrenzte Auswahl an Aktionen aus. In Planet Zoo 2 verfügen sie nun über eine große Bandbreite an Verhaltensweisen, die sie je nach Situation und Umgebung auf unterschiedliche Weise ausführen.
So könnte ein verspielter Schimpanse einen Beschäftigungsgegenstand gegen ein schlafendes Gruppenmitglied stoßen und es dadurch wecken. Oder ein Löwe wird wütend, wenn ihr seinen Lieblingskratzbaum entfernt – ausgerechnet in dem Moment, als er ihn benutzen wollte.
Die neuen dynamischen Verhaltensweisen sorgen nicht nur für spannende und glaubwürdige Begegnungen, sondern wirken sich auch direkt auf das Management eurer Zoos und Naturschutzgebiete aus. Ihr müsst auf unerwartete Situationen reagieren und stets das Wohl eurer Tiere im Blick behalten. Eure Entscheidungen beeinflussen unmittelbar die Stimmung und das Verhalten eurer Schützlinge, also liegt es an euch, dafür zu sorgen, dass sie sich pudel-, panda- und pelikanwohl fühlen!
Eine neue Welt
Das Tiergehirn ist nur eine von vielen Neuerungen, die Planet Zoo 2 zum bisher authentischsten Erlebnis für Wild- und Zootierfans machen. Freut euch ab Oktober auf eine neue Ära der Tiersimulation!
Diverse Systeme greifen ineinander und erschaffen Tiere, Zoos und Naturschutzgebiete, die lebendiger wirken als je zuvor.
Schon bald melden wir uns wieder und tauchen gemeinsam in das nächste spannende Feature von Planet Zoo 2 ein.
Planet Zoo 2 kann ab sofort für PC, PS5 und Xbox Series X|S vorbestellt werden. Bleibt mit uns im Gespräch, folgt unseren Social-Media-Kanälen, abonniert unseren Newsletter (und sichert euch eine exklusive In-Game-Belohnung) und haltet auf unserer Website Ausschau nach neuen Updates.

